In diesem Werk zeigt Volker van Uffelt eine Rückenfigur in Jeans und locker fallendem Oberteil, die sich mit ausgebreiteten Armen einer farblich vielschichtigen Fläche zuwendet. Die Komposition spielt mit der Spannung zwischen figurativer Darstellung und abstrakten Bildelementen: handschriftliche Textfragmente, Farbfelder und Herzsymbole schaffen einen collageartigen Hintergrund, der die persönliche und emotionale Dimension des Motivs hervorhebt.
Stilistisch lässt sich die Arbeit der zeitgenössischen Figuration mit expressiven und lyrisch-abstrakten Elementen zuordnen. Die malerische Technik bleibt sichtbar spontan und gestisch, wodurch ein offener Deutungsraum entsteht – zwischen intimer Momentaufnahme und symbolisch aufgeladenem Ausdruck. Van Uffelts Handschrift zeigt sich in der Verbindung von Figur und Text, in der Mischung von narrativer Andeutung und offener Bildfläche. Das Werk kann als Einladung verstanden werden, den Spannungsraum zwischen Individualität, Erinnerung und gesellschaftlicher Kontextualisierung zu reflektieren.
Morgenstern
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